Unsere Gartentipps für den März

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Wenn die Wetteraussichten frostfreie Wochen versprechen, können bereits im März die ersten Maßnahmen umgesetzt werden, um den Grundstein für eine erfolgreiche Gartensaison zu legen.

Von der Vorbereitung Ihrer Beete bis zur Pflanzung von Gehölzen und Stauden haben wir Ihnen daher je fünf Gartentipps für den Nutz- und Ziergarten zusammengetragen.

Symbolbild Gartentipps Salat auspflanzen / chaiyon021 / Stock.adobe.com

Fünf Gartentipps für Ihren Nutzgarten

Salate auspflanzen

Wenn es die Witterung erlaubt und kein Frost in Sicht ist, können schon ab Mitte März die vorgezogenen Salatpflanzen ausgepflanzt werden. Dabei ist darauf zu achten, dass die zarten Jungpflanzen nicht zu tief gesetzt werden. Auch der Boden braucht nicht allzu fest sein, da sich der Stängel in wenigen Tagen von selbst verfestigt.

Kräuter stutzen

Ebenfalls zu Beginn des Frühjahrs bietet sich der Rückschnitt ausdauernder Kräuter wie Thymian, Salbei, Rosmarin und Co. an. Idealerweise kürzen Sie die an Basis verholzenden Pflanzen ca. ein bis zwei Drittel mit der Schere ein. Dadurch werden die Sträucher buschiger und bilden mehr würzige Blätter aus.

Möhrensamen vorquellen

Auch die Möhrenaussaat kann jetzt in Angriff genommen werden. Mischen Sie zunächst eine Tüte Möhrensamen mit einer Handvoll feuchtem Sand und geben Sie dann das Gemisch in ein abgedecktes Gefäß. Damit die Samen bei Zimmertemperatur drei bis vier Tage vorquellen können. Dadurch lässt sich die Keimzeit um rund eine Woche nach der Aussaat verkürzen. Zudem verhindert das Gemisch aus Samen und Sand eine zu dichte Aussaat im Beet.

Aussaat von Erbsen

Die Schokolade des Gartens übersteht auch leichten Frost, so dass Sie bereits jetzt bedenkenlos Erbsen aussäen können. Achten Sie dabei auf einen Reihenabstand von 40 Zentimetern und in der Reihe auf fünf Zentimeter. Ein Tipp: Die jungen Pflänzchen mit Erde anhäufen, bis sie etwa Hand hoch sind. Reisigzweige dienen zudem als Rankhilfe.

Der Pflegeschnitt für Brombeeren

Im Frühjahr begibt sich die Brombeermilbe auf Wanderschaft, um von den Ruten zu den Blütenknospen der Jungruten zu gelangen. Daher empfehlen wir Ihnen, dass Sie jetzt oder spätestens vor dem neuen Austrieb Ihre Brombeersträucher auslichten. Schneiden Sie daher alle zweijährigen Ruten, die Sie an der dunklen Rinde erkennen, nah am Boden ab. Binden Sie dann die kräftigen Jungruten an einem Rankgerüst zusammen und kürzen Sie alle Seitentriebe bis auf zwei Knospen ein. Überzählige, schwache Bodentriebe werden entfernt. Achten Sie allerdings darauf, dass tatsächlich kein Frost mehr für die kommenden Wochen erwartet wird. Andernfalls müssen Sie sich gedulden, bis mildere Temperaturen erwartet werden.

(Quelle: www.mein-schoener-garten.de, 28.02.21)

Fünf Gartentipps für Ihren Ziergarten

Rückschnitt der Rosen

Sobald die Forsythien ihre Blütenknospen öffnen, ist der März ideal für einen kräftigen Rückschnitt Ihrer Rosen. Damit Sie sich in der anstehenden Saison auf eine üppige Blüte freuen können.

Entfernen Sie zunächst alle erfrorenen, kranken und schwachen Triebe und schneiden Sie die verbleibenden Triebe auf drei bis fünf Knospen zurück. Dünnen Sie Strauch- und Kletterrosen etwas aus. Kräftige, unverzweigte Triebe können Sie zudem um ein Drittel bis die Hälfte zurückschneiden. Sind Sie beim Schnitt Ihrer Rosen unsicher, können Sie hier Expertentipps nachlesen. Nach dem Schnitt gilt es, Ihr Rosenbeet mit reifem Kompost oder alternativ mit mineralischen Langzeitdünger zu düngen.

Symbolbild Gartentipps Rosen schneiden / Mathias Berndt / Stock.adobe.com

Zwiebelblumen düngen

Narzissen, Tulpen und Hyazinthen benötigen von Zeit zu Zeit etwas Dünger. Dies erkennen Sie daran, wenn Zwiebelblumen nur spärlich treiben oder in den vergangenen Jahren immer weniger geblüht haben. Blaukorn und andere mineralische Volldünger schaffen hier Abhilfe. Düngen Sie Ihre Zwiebelblumen sparsam, sobald die Pflanzen ihre ersten Blätter zeigen. Zuvor verblühte Stängel abschneiden und jede Pflanze mit einem gestrichenen Esslöffel pro Narzissenhorst düngen.

Blütenstauden teilen

Kurz vor dem Austrieb ist der ideale Zeitpunkt fürs Teilen der meisten Stauden gekommen. Sofern im Herbst nicht erledigt, schneiden Sie hierfür alte Stängel eine Hand breit über dem Boden ab. Die Staude ausgraben und den Wurzelballen mit dem Spaten oder einem Messer teilen. Bei filigranen Pflanzen können Sie die Staude auch mit der Hand auseinanderziehen. Zu lange oder vertrocknete Wurzelteile gilt es abzuschneiden. Anschließend Kompost ins Pflanzenloch einarbeiten und die Teile so tief wie zuvor einsetzen.

Agile Feuerwanzen

Nahezu jeder in Eichwalde kennt sie, die unzähligen rot-schwarzen Feuerwanzen in unseren Gärten. Diese nicht flugfähigen Wanzen werden als Lästlinge eingestuft, da sie nur an den am Boden liegenden Samen oder an Insekteneiern saugen, Pflanzen selbst aber nicht schädigen. Sobald die Temperaturen milder werden, kommen die Wanzen aus ihren Winterquartieren, um sich in den ersten Sonnenstrahlen aufzuwärmen. Diese ortstreuen Tiere sind häufig an den gleichen Sträuchern, Pflanzen und Bäumen anzufinden und es entsteht jeweils nur eine Generation dieser Tierchen.

Schneeglöckchen vermehren

Über die Jahre entwickeln Schneeglöckchen mit Hilfe ihrer Brutzwiebeln zunehmend größere Bestände. Dies ermöglicht Ihnen, die kleinen Frühblüher auch an anderer Stelle im Garten anzusiedeln. Hierfür die Zwiebel direkt nach der Blüte teilen und die so genannten Tuffs umgehend wieder einpflanzen. Idealerweise so tief, wie sie vorher standen. Damit den Schneeglöckchen das Anwachsen erleichtert wird, empfiehlt sich ein humoser, frischer bis feuchter Boden. Diesen nicht düngen, da sich ansonsten weniger Blüten ausbilden.

(Quelle: www.mein-schoener-garten.de, 28.02.21)

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